Mitgliederbereich

Aktuell

3. Generalversammlung von GebäudeKlima Schweiz

GebäudeKlima Schweiz hat kräftig Fahrt aufgenommen
Von:  GebäudeKlima Schweiz
| 02.04.2013

Mit der Generalversammlung vom 26. März übernimmt René Schürmann, Elcotherm, den Verbandsvorsitz.

Am 26. März begrüsste Filippo Leutenegger, Präsident von GebäudeKlima Schweiz, die Verbandsdelegierten und Vorstandsmitglieder zur 3. ordentlichen Generalversammlung im Hotel Glockenhof in Zürich. Sein letzter Auftritt als Präsident. Im Fokus stand – neben dem statutarischen Teil die Energiestrategie 2050 – die Rolle des Verbandes sowie der Gebäudetechnikbranche insgesamt.

Fokus Energiestrategie 2050
Seit dem Entscheid für einen Ausstieg aus der Atomenergie und Umstieg auf erneuerbare Energieträger ist die Schweizer Energiepolitik in Bewegung. Für die Zielerreichung sind von politischer Seite zwei Massnahmenpakete in zwei Etappen in Diskussion. Paket eins umfasst das Bewilligungsverbot von neuen AKWs bei einer gleichzeitig massiven Subventionierung von erneuerbaren Energien und Massnahmen zur Energie-Effizienzerhöhung. Etappe zwei nach 2020 beinhaltet eine ökologische Steuerreform mit einer CO2-Lenkungsabgabe.

Gute Rahmenbedingungen statt Überregulierung und Subventionen
GebäudeKlima Schweiz steht diesem Weg, der vor allem auf staatliche Regulierungen und Subventionierungen sowie auf einer steuerlichen Umverteilung baut, skeptisch gegenüber. Zum einen lösen, nach Meinung des Verbandes, Subventionen nicht einen effizienten Anschubeffekt aus. Zum zweiten wirken sich Überregulierung und Steuerabschöpfungen investitionshemmend aus. Die Energiestrategie von GebäudeKlima Schweiz zielt in eine andere Richtung. So setzt der Verband vielmehr auf Standards, für deren Umsetzung die Kantone zuständig sind. Im Falle von GebäudeKlima Schweiz sind das in erster Linie T-Wertstandards für Gebäude, auf denen auch die Mustervorschriften der Kantone im Energiebereich (MuKEn) basieren.

GebäudeKlima Schweiz im politischen Dialog an vorderster Front
Um ihre energiepolitischen Anliegen auf höchster Ebene zu platzieren, war GebäudeKlima Schweiz an vorderster Front aktiv. So wurde GKS zum Roundtable-Gespräch mit Bundesrätin Doris Leuthard geladen und konnte sich dort konstruktiv einbringen. Ziel ist es, gesetzliche Vorschriften in eine sinnvolle und energetisch möglichst wirkungsvolle Richtung zu lenken. Denn im Schweizer Gebäudepark liegt das mit Abstand grösste Potenzial zur Effizienzverbesserung.

Wechsel des Führungs-Teams und im Vorstand
Nach drei Jahren intensiver Aufbauarbeit, tritt Präsident Filippo Leutenegger von seinem Amt zurück. Mit der Generalversammlung vom 26. März übernimmt René Schürmann, Elcotherm, den Verbandsvorsitz. Jürg-Nufer tritt seine Funktion als Vize-Präsident und Vorstandsmitglied ab. Marco Letta von Hoval, Rolf Blatter von der Firma  EMB Pumpen und Thomas Greuert von Tobler wurden neu in den Vorstand gewählt. Sie ersetzen Rolf Felber von Elcotherm und Stefan Zahm von Tobler.

Von der Stärkung nach Innen zur Stärkung nach Aussen
Die Kommissionsarbeit hat im vergangenen Verbandjahr diverse Projekte aufgegleist und vorangetrieben. Die verschiedenen Fachgruppen haben eine ganze Reihe sichtbare Resultate vorzuweisen. So wurden etwa neue Merkblätter zu unterschiedlichen Themen erarbeitet. Nur ein Beispiel ist das Merkblatt Wärmepumpenboiler. Im Bereich Ausbildung wurden die ersten Kurse und höhere Berufsprüfungen in der Ausbildung Fachfrau/-mann Wärmesysteme und Feuerungsfachmann erfolgreich durchgeführt und das Kurskonzept für den neuen Lehrgang Fachmann Komfortlüftungen erstellt. Lag der Schwerpunkt in den Aufbaujahren von GebäudeKlima Schweiz in einer Stärkung nach Innen, so steht das neue Verbandsgeschäftsjahr 2013 im Zeichen einer Stärkung nach Aussen. Gebäudeklima Schweiz will sich als der führende Ansprechpartner im Gebäudesektor positionieren und etablieren. Dazu ist unter anderem am 11. September 2013 ein GKS Midweek-Event als Treffpunkt für die Branche sowie 2014 ein GKS Haustechnik und Energie Forum geplant. Weitere Merkblätter sind in der Pipeline und die Pressearbeit wird intensiviert.

Gastreferat Robert Lombardini
Präsident des Verwaltungsrates Axpo Holding AG

Axpo-Verwaltungsratspräsident Robert Lombardini hat zur Eröffnung der Generalversammlung in seinem Gastreferat die Energiestrategie 2050 und die Auswirkungen auf die Stromversorgungsunternehmen, die Energiewirtschaft und den Gebäudebereich aus seiner persönlichen Sicht kritisch hinterleuchtet. Auch der Axpo-Entscheidungsträger ortet im Gebäudebereich die grössten, nachhaltigsten und wirtschaftlichsten Potenziale zur Effizienzverbesserung und für einen Umstieg auf erneuerbare Energien. «Wenn wir hier durch gezielt Investitionen und Verbesserung der Technik grosse Energie- und CO2-Einsparungen erzielen können, dann müssen wir dieses Potenzial ausschöpfen», so der Axpo-Vertreter. Für Robert Lombardini steht jedoch fest, dass der Stromverbrauch dadurch steigen wird – zum Beispiel durch Wärmepumpen, die im Neubaubereich bereits 90% Marktanteil haben.


Ansprechpartner für Rückfragen:
Konrad Imbach
Geschäftsführer GebäudeKlima Schweiz
Solothurnerstrasse 236, Postfach, 4603 Olten
Tel 062 205 10 66
Fax 062 205 10 69
info@gebaeudeklima-schweiz.ch

Zurück
Nagel, Jean-Marc, 16. April 2014:
Bonjour,
pour information, dans le 2ème paragraphe il reste du texte en Allemand non traduit.
Sincères salutations
Jean-Marc Nagel
Kommentar hinzufügen *

*

* Pflichtfelder